Die beste Botschaft der Welt! Auf die Ewigkeit freuen

Das Wort zum Sonntag - 6.8.2016

Im vergangenen Jahr war ich auf Zypern.
 
Bei einer Rundreise besuchten wir auch die ehemalige St. Nikolaus Kathedrale, die jetzt eine Moschee ist. Der Innenraum ist dementsprechend umgestaltet worden.
 
Der moslemische Reiseleiter informierte uns über die historischen Entwicklungen des Gebäudes und über den Islam. Dazu gab es dann einige Fragen wie z.B. was die Moslems wirklich glauben und was sie beten. Bei mir kam an: für Allah ist es wichtig, dass sie ein Leben in Rechtschaffenheit führen, Almosen geben, viel Gutes tun, die Suren beten und vieles mehr. Wenn Allah gnädig ist, kommen sie ins Himmelreich.
 
Solche Kirchenführungen sind meistens eine gute Gelegenheit über seinen eigenen Glauben nachzudenken. Ich fragte den Reiseleiter dann im persönlichen Gespräch, ob er denn auch ins Himmelreich kommen würde. Er sagte: „Das kann man nicht wissen, wem Allah gnädig ist, dem ist er gnädig.“ So konnte ich ihm sagen, was im christlichen Glauben
 
anders ist. Ich erzählte unter anderem, mit vielen Pausen und Nachfragen: „ Gott ist als Mensch zu uns gekommen. Weil er uns liebt sandte er seinen Sohn Jesus zu uns. Der starb für uns am Kreuz, damit wir Vergebung unserer Sünden erfahren und eine persönliche Beziehung zu Gott als unserem Vater haben können. Bevor Jesus in den Himmel fuhr, hat er uns den Heiligen Geist als Tröster versprochen, der uns bis heute, in seine Wahrheit leitet. In der Bibel, im Römerbrief Kapitel 8 Vers 16 steht: „ Der Geist Gottes selbst gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir seine Kinder sind.“  Durch seinen Geist dürfen wir das bis heute erfahren und somit auch tief in unserem Herzen wissen. Das Evangelium ist für mich die beste Botschaft der Welt. Wir erfahren Liebe, Vergebung und dürfen die Ewigkeit bei Jesus verbringen. Wer kann schon so gut sein, dass er sich das Himmelreich durch Rechtschaffenheit verdienen könnte? Aber Gottes Geist schenkt uns die Kraft für positive Veränderungen.“
 
Viele Fragen blieben bei diesem Gespräch für uns offen. So ließen wir unsere unterschiedlichen Glaubensauffassungen einfach nebeneinander stehen. Aber solche Gespräche sind immer Impulse zum Nachdenken.
 
Es wird im persönlichen Bereich und auch in den Medien sehr viel Aufwand getrieben, um menschliches Leben hier auf dieser Erde zu retten. Was ja auch wichtig ist. Ganz wenig aber wird über die Ewigkeit nachgedacht und öffentlich berichtet.  Dabei ist das Leben auf Erden endlich. Die Ewigkeit aber unendlich. Wohl denen, die wissen, dass Jesus uns liebt und uns gerne vergibt, wenn wir ihn darum bitten. Außerdem dürfen wir uns dann auf die Ewigkeit bei ihm freuen.