Himmlische Gespräche

Das Wort zum Sonntag - 28.7.2012

Himmlische GesprächeWenn die Sonne vom Himmel lacht, tut es uns allen gut. Es gibt ein Lied das heißt: „Gottes Liebe ist wie die Sonne, sie ist immer und überall da.." Das können wir auch wirklich erfahren. Darum ist es mir so wichtig es in Gesprächen zu bezeugen. Wir tun fast alles dafür um irdisches Leben zu retten. Wie sieht es aber mit dem himmlischen Leben aus? Darüber wird bei uns außerhalb von Kirchen und christlichen Kreisen kaum gesprochen. Unsere irdische Zeit ist begrenzt, die Ewigkeit aber endlos. Darum steht auf dem Grabstein meines verstorbenen Mannes: „Ewig bei Jesus"

Meine Aufgabe sehe ich nun besonders darin in unterschiedlichen Situationen mit verschiedenen Personen über Glaubensthemen ins Gespräch zu kommen. Manchmal brauche ich dazu viel Mut und Überwindung den richtigen Einstieg zu finden. Im Urlaub geht es leichter. Da kann ich oft schwärmen: „Haben wir es nicht gut, die Sonne scheint, der Himmel ist blau nur im Himmel kann es schöner sein, oder?" So ergaben sich manchmal gute Gespräche.
Inzwischen habe ich eine Visitenkarte auf der rückseitig das Wichtigste steht, nämlich die Worte Jesu: „Ich bin der Weg und die Tür zum himmlischen Vater." Es ist ein „Ticket zum Himmel" ein Impuls über sein Leben nachzudenken.

Wenn ich sehe, dass sich zwei Personen gegenseitig fotografieren, frage ich sie, ob sie ein gemeinsames Foto möchten. So kommen wir ins Gespräch. In einem Fall sagte die Frau, dass sie in ihrem Beruf für das Wohlsein anderer sorge, sie selbst aber völlig erschöpft sei. Im weiteren humorvollen Gespräch sagte ich: „Vielleicht kann Sie dieses Ticket zum Himmel ein wenig ermutigen." Spontan umarmte sie mich und bedankte sich.
Ein weiteres „Ticket" schenkte ich einem älteren Herrn. Er sagte mir zwar, dass er an nichts glaube, sich aber gern einmal mit mir darüber unterhalten würde. In mehreren Gesprächen kam dann seine ganze CVJM-Vergangenheit wieder hoch. Unser Buch: „Neues entdecken-ein Leben lang," hat er danach mit großem Interesse gelesen.

Im Flugzeug erzählte uns der junge Pilot sichtbar am Mikrofon, dass wir noch auf eine andere Maschine warten müssten, er die Verspätung aber aufholen würde. Der Flug war hervorragend. So war es mir ein Anliegen mich bei Ihm zu bedanken. Ich wartete bis die vierköpfige Mannschaft sichtbar war, bedankte mich für den guten Flug und Service und sagte unter anderem schmunzelnd: „Sie schweben immer zwischen Himmel und Erde, darum möchte ich Ihnen allen gerne ein Ticket zum Himmel schenken." Sie nahmen es freudig an und mit dem Piloten ergab sich noch ein kurzes Gespräch.
Bei einer mehrtägigen Busreise waren viele gute Begegnungen mit „Ticketgeschenk" möglich. Auf der Heimreise war es mir wichtig, mich auch im Namen aller am Mikrofon bei den beiden Busfahrern zu bedanken und für sie zu sammeln. Danach habe ich kurz aus meinem Leben erzählt und noch weitere Tickets verschenkt. Unter anderem sagte ich etwa: „Mein Mann ist schon im Himmel und ich möchte da auch hin und möglichst viele dorthin einladen." Beim Abschied sagten einige fröhlich: „Wir möchten auch in den Himmel, aber noch nicht sofort."