Gottesdienste zum Abschluss der Allianzgebetswoche 2019 in der Christuskirche

Abschlussgottesdienst in der Christuskirche

Ih - Eine Woche lang haben  die evangelischen Christen  aus den verschiedenen landes- und freikirchlichen Gemeinden, aus Verbänden und Gemeinschaften sich in Lüdenscheid und im Rahmedetal  im Rahmen der Allianzgebetswoche mit dem Thema „Einheit leben lernen“ auseinandergesetzt. Den krönenden Abschluss der Veranstaltungsreihen bildeten die Festgottesdienste  in der Christuskirche und in der Kirche Oberrahmede am Sonntagmorgen, die beide unter der Überschrift „Alles Gnade“ standen.

Ralf Juhre, Unternehmer aus der Rhein-Main-Region, Experte für Organisationsentwicklung, Seminarleiter, Autor und Musiker, der in der Christuskirche  den Predigtdienst übernommen hatte, stellte sich zunächst in einem Interview mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Evangelischen Allianz Lüdenscheid, Irmtraut Huneke, der Gemeinde vor. Von Worten aus dem Epheserbrief leitete er dann ab, dass einem die Gnade Gottes nicht  aufgrund eigener Leistungen, sondern allein als Geschenk Gottes zuteil wird. „Mit Jesus Christus, den er vom Tod erweckt hat,“ – so Juhre –„ hat er den Menschen neues Leben geschenkt und für sie einen Platz im Himmel reserviert“. Mit dem Geschenk der Gnade hängt das dreifache Liebesgebot  - sich selbst, Gott und seine Nächsten zu lieben – eng zusammen. Denn die Gnade befähigt einen zur Selbstannahme, zur Liebe Gottes und zur Nächstenliebe. Lieder (unter anderem „United we stand“) des Projektchores, der sich erst am Donnerstag im Hinblick auf den Festgottesdienst unter der Leitung von Kirchenmusiker Wolfgang Kimpel zusammengeschlossen hatte, die die Gemeinde anstimmte und  ein Song aus eigener Feder, den Ralf Juhre präsentierte, ergänzten seine Aussagen.

20 Jahre Frühstückstreffen im Rahmen der Allianzgebetswoche

20 Jahre Frühstückstreffen

Ih - In der Markuskirche  gab es am Samstag einen besonderen Grund zum Feiern: Das Gebetsfrühstück, das alljährlich im Rahmen der Allianzgebetswoche  in Lüdenscheid stattfindet, wurde 20 Jahre alt. Anfangs kamen ausschließlich Frauen zu einem solchen Frühstückstreffen zusammen.  Dann folgten- separat - auch Männer der Einladung der Evangelischen Allianz Lüdenscheid zu einer solchen Begegnung; und anlässlich des diesjährigen Jubiläums  bildeten alle Gäste erstmalig eine einzige große Gemeinschaft. Irmtraut Huneke, die das Gebetsfrühstück vor 20 Jahren ins Leben gerufen hat und immer noch leitet, wurde mit einem Blumenstrauß geehrt.  Sie richtete ihrerseits ein herzliches Dankeschön an Michaela Gräfe, die dem Leitungsteam ebenfalls seit 1999 angehört. Die rund 70 Gäste, die sie in der Markuskirche willkommen heißen konnte, ließen sich das Frühstück von einem  reichhaltigen Büfett schmecken, das Küsterin Jutta Ottofülling und Team vorbereitet hatten. In einem Interview mit Irmtraut Huneke stellten sich Kristin und Bernd Hartmannsberger vor. Kristin Hartmannsberger (Gitarre) übernahm zusammen mit Tabea Katzenmaier  (Klavier) die Begleitung der Lobpreislieder, die man gemeinsam anstimmte. Bernd Hartmannsberger, Diakon der Freien evangelischen Gemeinde Lüdenscheid, leitete zusammen mit Irmtraut Huneke den Morgen, der unter der Überschrift „Einheit leben lernen“ stand. Sie legten dazu passende Worte  des Apostels Paulus aus dem Philipperbrief aus , die sie mit einer Aussage von Dietrich Bonhoeffer unterstrichen („Christliche Gemeinschaft heißt Gemeinschaft durch und in Christus“) . In Tischgesprächen ging es in einem regen Austausch darum, wie man sich durch Jesus Christus verändern lassen,  auf welchen Gebieten man Einheit erleben und wie man Konflikte beilegen kann, die diese gefährden.

 

Treffen ehemalige Mütterkreis-Mitglieder 2018

Bericht „Treffen ehemalige Mütterkreis-Mitglieder 2018, mit Irmtraut Huneke“

Irmtraut Huneke, frühere Leiterin des Tiele-Winckler-Kindergartens (heute Kindergarten Friesenstraße), hält alljährlich eine gute Tradition aufrecht, indem sie zu einem Wiedersehen der Mitglieder des ehemaligen Mütterkreises einlädt, der früher wöchentlich in der Einrichtung stattfand.

Am Mittwoch kamen viele der ehemaligen Teilnehmerinnen im Haus von Irmtraut Huneke an der Parkstraße zusammen. Insgesamt sind mehrere hundert Frauen über die Jahre im Mütterkreis aktiv gewesen, schätzt die Initiatorin, und haben sich regelmäßig gemeinsam über Lebens- und Glaubensfragen ausgetauscht. Aus dem Mütterkreis hervorgegangen waren unter anderem auch die Frauenfrühstückstreffen im Kulturhaus, die regelmäßig mehrere hundert Frauen anlockten. Diese Treffen bildeten sich damals als Europaweite Frauenbewegung, bei der christlich-missionarische Gespräche und Vorträge im Vordergrund standen. Da inzwischen in vielen Gemeinden und Einrichtungen derartige Frauenfrühstückstreffen angeboten werden, wurde die große Veranstaltung irgendwann eingestellt. Neben dem ungezwungenen, gegenseitigen Austausch unter den Frauen bereitet Irmtraut Huneke auf den jährlichen Wiedersehenstreffen auch immer ein Thema vor, über das die Damen schwerpunktmäßig sprechen.

Diesmal drehte sich alles um den Väterabend, der zehn Jahre nach dem Mütterkreis ins Leben gerufen wurde und sich ebenfalls über Jahre hinweg einer großen Beliebtheit erfreute. „Entstanden ist die Idee zum Väterabend, nachdem Mütter und Väter gemeinsam das Gelände rund um den Kindergarten sowie das Gebäude selbst gemeinsam mitgestaltet und saniert hatten“, erinnert sich Irmtraut Huneke. „Nach der Aktion wollten sich dann auch die Väter weiter treffen, und so wurde der Väterkreis unter der Leitung meines Mannes Martin Huneke gegründet.“ Obwohl es heute beide Gesprächskreise nicht mehr gibt, wird insbesondere der Kontakt der Mütter durch die jährlichen Treffen bei Irmtraut Huneke, die sich inzwischen unter anderem als Autorin christlicher Bücher einen Namen gemacht hat, aufrecht erhalten.

Auch im kommenden Jahr ist wieder ein Treffen der ehemaligen Mitglieder des Mütterkreises geplant, und zwar am Mittwoch, 7. August 2019 bei Irmtraut Huneke, Parkstraße 155a.  Von Björn Othlinghaus

 

 

30 Jahre Frühstückstreffen

Lüdenscheid 09.2017 - Bettina Görlitzer

30 Jahre Frühstückstreffen Ihre Kinder sind längst erwachsen, aber einmal im Jahr treffen sich die ehemaligen Teilnehmer des Mütterkreises nach wie vor mit Irmtraut Huneke (rechts). ■ Foto: Görlitzer

Ehemalige Mütterkreis-Mitglieder erinnern sich mit Irmtraut Huneke an die Anfänge im Kulturhaus. Sie trafen sich bei Irmtraut Huneke, der früheren Leiterin des Eva von Thiele-Winkler Kindergartens (heute Kindergarten Friesenstraße). Sie sind ehemalige Teilnehmer des Mütterkreises und treffen sich auch nach Jahrzehnten noch einmal im Jahr, um sich an diese Zeit zu erinnern, aber auch, um heute noch füreinander da zu sein.

Wie früher an jeden Mittwoch Vormittag im Kindergarten sprechen sie dann darüber, wie es ihnen gerade geht, was aus den Kindern geworden ist, welche Sorgen sie haben und was ihnen Freude macht. Diesmal weckte Irmtraut Huneke die Erinnerung an die Anfänge der Frauenfrühstückstreffen in Lüdenscheid, die seinerzeit mehrere hundert Frauen in das Kulturhaus lockten. Lüdenscheid sei damals die neunte Stadt in Deutschland gewesen, in der diese Treffen als christlich-missionarische Vortrags- und Gesprächsarbeit angeboten wurden, erzählt Irmtraut Huneke. Inzwischen hätten sich die Frühstückstreffen „zur größten missionarischen Frauenbewegung in Europa" entwickelt.

Die Treffen dienten zum Austausch über Themen des Lebens und des Glaubens. Sie selbst sei erstmals 1986 bei einer Tagung in Darmstadt von einer Schweizerin angesprochen worden, ob sie nicht ein Frauenfrühstückstreffen in Lüdenscheid ins Leben rufen wolle, berichtet Huneke. Wie so viele Ideen habe sie auch diese in ihren Mütterkreis getragen - und fand dort viele Unterstützerinnen. Im April 1987 gab es das erste Treffen mit rund 300 Frauen. Nach jedem Treffen wurden Kurse zu Lebens- und Glaubenshilfe angeboten, die gut angenommen worden seien, erinnern sich die Frauen. Einige von ihnen haben durch ihre eigenen Berichte über das Leben mit dem Glauben andere inspiriert, sich weiter mit dem Thema zu befassen. Aber auch externe Referentinnen wurden eingeladen.

Nach zehn Jahren hatte die Idee Früchte getragen: Fast alle Kirchengemeinden hatten eigene Frühstückstreffen gegründet. Die großen Treffen im Kulturhaus konnten aufgegeben werden. Schon jetzt lädt Irmtraut Huneke zum nächsten Ehemaligen-Treffen des Mütterkreises für Mittwoch, 1. August 2018, ein.

 

Eine Powerfrau wird 75- Irmtraut Huneke

Lüdenscheid 14.6.2016 - Monika-Marie Finke (Rossa)

Bibelkreis„Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich so ein abenteuerliches und erfülltes Leben habe würde, auch als Witwe“, zieht eine Frau, deren Lebenslust aus ihren Augen sprüht, Resümee. „Ohne Jesus wäre es für mich nicht so spannend gewesen, denn der begleitet mich auf all meinen Wegen.“

Und diese Wege haben sie 75 Jahre lang durch gute und schwere Zeiten geführt. „Nach allem Schlechten kommt immer etwas Gutes“, das weiß die energievolle Frau aus eigenem Erleben. „Ich bin wirklich unglaublich dankbar und zufrieden.“ Irmtraut Huneke steht mitten im Leben. „Es gibt immer wieder neue Herausforderungen“, weißt die Freude ausstrahlende Frau zu berichten. „Seit über einem Jahr bin ich aktiv in der Flüchtlingshilfe und betreue zurzeit eine Gruppe von sechs Frauen aus Eritrea. Wir reden, beten, lachen, singen und wir weinen gemeinsam.“ Da sie selbst Flüchtling aus Ostpreußen ist, kann sie sich gut in deren Gefühlslage hineinversetzen. Über Irmtraut Huneke gibt es viel zu berichten. Viele Jahre war sie Leiterin eines evangelischen Kindergarten; sie übte über einen langen Zeitraum das Amt einer Schöffin aus; ist seit über 40 Jahren Mitglied der CDU und ist Autorin mehrerer Bücher.

An internationalen Pädagogenkonferenzen brachte sie ihre Erfahrungen in Berichten und Worshops ein. Irmtraut Huneke ist Gründungsmitglied von Bibel TV; sitzt nicht nur im Vorstand von Hour of Power, sondern auch beim Gesprächsforum Leben und Glauben. „Ich leite verschiedene Gruppen“, erzählt sie noch. „Ach, da gibt es noch so viel.“ In Veranstaltungen setzt sie geistliche Impulse, war und ist bereit mutig neue Wege zu gehen. „ Ich lebe einfach gerne. Bin glücklich mit meinen zwei Töchtern, den vier Enkeln und dem Urenkel. Wir unterstützen uns in der Familie, das alles ist ein Geschenk. Mein Leben war und ist gut. Dafür bin ich sehr dankbar.“