Allianzgebetsfrühstück in der Markusirche 2020

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Das Allianzgebetsfrühstück fand 19 Jahre zunächst nur für Frauen in der Markuskirche statt. Die Männer fingen später mit einem eigenen Frühstück an. Seit zwei Jahren feiern wir nun gemeinsam. „Wo gehöre ich hin? … zu den unbeachteten Menschen“ war das Thema.

Irmtraut Huneke und Bernd Hartmannsberger, siehe Foto, sind mit einem Team verantwortlich.

Eröffnung der Allianzgebetswoche 2020 in der Apostelkirche

 Irmtraut Huneke und Superintendent Klaus Majoress

Ih—Mit einem Kanzeltausch in den verschiedenen Kirchen und Gemeindehäusern der Stadt Lüdenscheid und im Rahmedetal wurde am Sonntag die Allianzgebetswoche 2020 eröffnet, die in diesem Jahr unter der Gesamtüberschrift „Wo gehöre ich hin? Lass dich von Gott neu ausrichten“ steht. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltungen stand in allen Versammlungsstätten das Thema „Wo gehöre ich hin? … zu den Wurzeln des Lebens“. Die Ansprache im Gottesdienst in der Apostelkirche, der von Superintendent Klaus Majoress geleitet wurde, hielt Irmtraut Huneke, Vorsitzende der Evangelischen Allianz Lüdenscheid. Grundlage ihrer Predigt waren Worte aus dem Buch Jeremia, die jedem Gottes Segen zusprechen, der sein Vertrauen allein auf Gott setzt. Wer diesen Rat vertrauensvoll befolgt, wird mit einem Baum verglichen, „der am Wasser steht und seine Wurzeln zum Bach ausstreckt“. Mit einer Stelle aus dem Kolosserbrief legte Huneke den aus allen Teilen der Stadt erschienenen Gottesdienstbesuchern nahe, in Jesus Christus verwurzelt und mit ihm in ständiger Verbindung zu bleiben. Auch der Superintendent rief dazu auf, an der Botschaft des Friedens, der Nächstenliebe und der Vergebung festzuhalten. Die Kollekte des Gottesdienstes, der mit einer Abendmahlsfeier verbunden war, war für die Arbeit der Evangelischen Allianz Lüdenscheid bestimmt.

 

Fotos von Irmtraut Huneke und Superintendent Klaus Majoress

 

Vor 36 Jahren fand erstmals in Lüdenscheid ein Mütterkreis statt

Vor 36 Jahren fand erstmals in Lüdenscheid ein Mütterkreis statt

1983 gründete Irmtraut Huneke, frühere Leiterin des Eva von Thiele-Winkler Kindergartens (heute Kindergarten Friesenstraße) den Mütterkreis, durch den viele Veranstaltungen entstanden sind und den im Laufe der Jahre über einhundert Mütter besucht haben.
 

Einmal jährlich treffen sich die Wegbegleiter auch heute noch zum geselligen Austausch. So standen am Mittwoch bei dem Treffen unter dem Motto „Festschriften“ die Jubiläumsausgaben zum 25-, 30- und 40 jährigen Geburtstags des Kindergartens im Fokus. Weiteres Thema des Abends: Das Buch „Neues entdecken ein Leben lang“, das Irmtraut Hunke mit ihrem bereits verstorbenen Mann Martin 2004 herausgab. Wie früher bei den Mütterkreis-Treffen war die Atmosphäre fröhlich und vertraut. Und wie früher ging es auch um die Kinder – was aus ihnen geworden ist, welche Sorgen sie haben und was ihnen Freude bereitet. CG

 

Evangelische Allianz Lüdenscheid hat einen neuen Vorstand

Von der Hotelzimmerbibel zu Bibel TV

Ih—Pfarrer Rainer Gremmels hat sein Amt als Vorsitzender der Evangelischen Allianz Lüdenscheid niedergelegt. Seine Nachfolge hat Irmtraut Huneke (evangelische Christuskirchengemeinde) angetreten. Im Vorstand der Evangelischen Allianz Lüdenscheid stehen ihr ab sofort Thomas Tetzlaff (evangelische Kirchengemeinde Oberrahmede und Band 96) als 2. Vorsitzender, Volker Hagedorn (Freie evangelische Gemeinde Lüdenscheid) als Schriftführer und Uwe Reininghaus (evangelische Christuskirchengemeinde) als Kassenwart zur Seite. Im Anschluss an ihre Wahl in der vergangenen Woche wurden die neuen Vorstandsmitglieder von den Vertreterinnen und Vertretern der zur Evangelischen Allianz Lüdenscheid gehörenden Gruppen für ihre neuen ehrenamtlichen Aufgaben unter den Segen Gottes gestellt. Pfarrer Rainer Gremmels dankte man für seinen 2 1/2 –jährigen Einsatz für die Arbeit der Evangelischen Allianz Lüdenscheid.

Die Evangelische Allianz ist ein Bund von Christen aus der evangelischen Landeskirche, aus Freikirchen und Gemeinschaften (Blaues Kreuz, CVJM, Landeskirchliche Gemeinschaft, FCJG) . Unter ihrer Regie finden in Lüdenscheid alljährlich die Allianzgebetswochen zum Jahresbeginn – mit einem überkonfessionellen Abend zum Thema „Suchet der Stadt Bestes!“ im Bürgerforum des Rathauses - und der Gottesdienst am Himmelfahrtstag im Stadtpark statt. Zu den Aufgaben der Allianzvorsitzenden gehört zudem die Vorbereitung und Leitung der mehrmals im Jahr stattfindenden Sitzungen der Evangelischen Allianz Lüdenscheid.

 

Foto: Irmtraut Huneke (2.v.r.) ist neue Vorsitzenden der Evangelischen Allianz Lüdenscheid. Im Vorstand stehen ihr Thomas Tetzlaff (2.v.l.) als stellvertretender Vorsitzender, Volker Hagedorn (ganz l.) als Schriftführer) und Uwe Reininghaus (ganz r.) als Kassenwart zur Seite

 
 

„Von der Hotelzimmerbibel zu Bibel TV“ - Vortragsabend mit Norman Rentrop, Unternehmer und Gründer von Bibel TV

Von der Hotelzimmerbibel zu Bibel TV

Ih—Auf ein großes Interesse stieß  der Vortragsabend mit dem Unternehmer, Verleger, Investor, Autor und  Gründer von Bibel TV Norman Rentrop, zu dem das Gesprächsforum „Leben + Glauben“, die Evangelische Allianz Lüdenscheid, die katholische Pfarrei St.Medardus  und die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung am Mittwoch in die Markuskirche eingeladen hatten. Den über 100 Gästen, die die Organisatorin des Abends, Irmtraut Huneke,  willkommen hieß, stellte sich der Referent zunächst einmal in einem Gespräch mit ihr vor. Unter der Überschrift „Von der Hotelzimmerbibel zu Bibel TV“ schilderte er, wie er selbst zum christlichen Glauben fand und wie er  seinen Wunsch realisierte, andere Menschen durch das Fernsehen mit dem Evangelium zu erreichen.

Norman Rentrops Familie  stammt aus der Ortschaft Rentrop  an der Höhenstraße zwischen Lüdenscheid und Werdohl , ist aber inzwischen schon lange  im Rheinland zu Hause. Er selbst wohnt mit seiner Ehefrau und drei Kindern in Bad Godesberg. Dort hat er aus kleinen Anfängen eine große Verlagsgruppe aufgebaut.  Beruflich feierte er schon früh Erfolge. Doch um seinen 40. Geburtstag herum wurde dem inzwischen 60-jährigen bewusst, „dass einem innerer Friede und Erfüllung nicht durch wirtschaftlichen Erfolg, sondern allein durch eine persönliche  Beziehung zu Gott zuteil werden können.“ Ausschlaggebend für die Überwindung seiner Krise und für sein Leben und Schaffen wurden eine Bibel in einem Hotelzimmer, die ihn zum regelmäßigen Bibellesen anregte, die klare Evangeliumsverkündigung von Billy Graham  bei ProChrist 1993 in Essen und das Buch „Lebensmitte als geistliche Aufgabe“ von Anselm Grün . Die Beschäftigung mit der biblischen Geschichte von Maria und Marta und mit dem Mystiker Johannes Tauler ließ in ihm die Erkenntnis reifen, „dass man Gott die Führung seines Lebens  überlassen und etwas aus den Gaben machen sollte, die man von ihm bekommen hat.“

Der Wunsch „mehr christliche Inhalte ins deutsche Fernsehen zu bringen“, ließ ihn zum Gründer von Bibel TV werden. Für die Anschubfinanzierung stellte er eine beträchtliche Summe aus einer Stiftung zur Verfügung.  Da er Mitstreiter insbesondere in dem renommierten TV-Macher Henning Röhl – und zahlreiche Förderer fand, konnte Bibel TV vor 15 Jahren in Hamburg als Stiftung an den Start gehen. Diese wird durch einen Kreis von 16 Gesellschaften getragen, und zwar durch christliche Werke, die über konfessionelle Grenzen hinweg als ökumenische Gemeinschaft die Botschaft der Bibel  verbreiten möchten. Viele Menschen tragen durch ehrenamtliche Arbeit und durch Spenden dazu bei, dass der christliche Familiensender, der mit einem relativ geringen Budget auskommen muss, seine Sendungen ausstrahlen kann. Im Anschluss an seinen eindrucksvollen Vortrag musste Norman Rentrop noch manche Frage beantworten, und am Ausgang wurde eine Kollekte für Bibel TV zusammengetragen.

Foto: Norman Rentrop zusammen mit Irmtraut Huneke und Blick auf die vielen Gäste in der Markuskirche