Engagierte Christin

Irmtraut Huneke vollendet 70. Lebensjahr - Lange Jahre Leiterin eines Kindergartens
Lüdenscheid 14.6.2011 - Ingrid Weiland

engagierte_christin

Zusammen mit ihren beiden Töchtern, vier Enkeln und weiteren Angehörigen, vielen Freunden und Weggefährten feiert lrmtraut Huneke heute die Vollendung ihres 70. Lebensjahres. Vor genau zehn Jahren ist sie nach mehr als 30 - jährigem Dienst aus ihrem Amt als Leiterin des evangelischen Eva von Tiele Winckler -  Kindergarten (heute: Kindergarten Friesenstraße) ausgeschieden, in dem es ihr stets ein besonderes Anliegen war, Kindern und Eltern christliche Grundwerte von Liebe und  Vergebung zu vermitteln. 

Bereits während ihrer Tätigkeit im Kindergarten hat sie etliche andere Aufgaben übernommen: 25 Jahre war sie Vorsitzende des Synodalen Kindergartenausschusses. Sie gehörte dem Trägerkreis von "Brennpunkt  Erziehung" an, war viele Jahre Schöffin beim Amtsgericht und legte den Grundstein zu den "Frühstückstreffen für Frauen" in Lüdenscheid, die mit großen Zusammenkünften im Kulturhaus gestartet wurden und von dort aus ihren Weg in die Gemeinden fanden.

Seit Jahren richtet sie im Auftrag der Evangelischen Allianz Lüdenscheid während der Allianz - Gebetswochen ein Gebetsfrühstück mit Kinderprogramm aus. lhr Engagement gilt außerdem seit langem dem "Forum für Christen in der Wirtschaft" und der Vorstandsarbeit für "Hour of Power", einem Fernsehprogramm mit christlicher Ausrichtung. 

Inzwischen ist sie auch als Autorin von drei Büchern hervorgetreten: "ln unserem Kindergarten hat Gott bei mir angefangen", "Neues entdecken ein Leben lang - einer barucht den andern" und "Familienzentren - wo sich kleine und große Persönlichkeiten begegnen."

Bis zu seinem Tod im Dezember 2009 hat ihr Ehemann Martin ihre Aktivitäten unterstützt. Zusammen mit ihm leitete sie das "Gesprächsforum Leben und Glauben" in Lüdenscheid, dessen Vorstand in Deutschland sie angehört. Im Rahmen dieser Gesprächsforen halten namhafte Referenten mehrmals im Jahr vielbeachtete Vorträge über interessante Themen im Kulturhaus.

Ebenfalls mit ihrem Ehemann gemeinsam leitete Irmtraut Huneke viele Gemeinde -, Eltern - und Eheseminare, in denen sie viele Ehepaare und Familien seelsorgerlich und freundschaftlich begleitet haben.

Vor zehn Jahren war sie sich sicher, dass ihr großes ehrenamtliches Engagement sie nach ihrem Ausscheiden aus der Kindergartenleitung noch gehörig "auf Trab" halten werde. Tatsächlich hat sie seitdem noch zahlreiche weitere ehrenamtliche Aktivitäten entwickelt, so zum Beispiel im "Lokalen Bündnis für Familie", in dessen Namen sie die Neugeborenenempfänge der Stadt mit ins Leben gerufen hat. Die Kontakte, die dabei geknüpft wurden, werden in Nachtreffen vertieft, von denen das nächste am 12. Juli um 10.30 Uhr im Kinderbetreuungsraum am Rathauseingang stattfindet.

Sie macht sich zusammen mit anderen Ehrenamtlichen für die Instandsetzung von Spielplätzen stark, leitet in der Christuskirchengemeinde einen Bibelgesprächskreis und engagiert sich auch als Witwe noch für die Ehe- und Familienarbeit. lm Herbst lädt sie zum Beispiel zu einem Eheseminar ein. lhre Gratulationen zu ihrem 70. Geburtstag werden gewiss viele mit dem Wunsch verbinden, dass ihr die Kraft für alle ihre Aktivitäten möglichst lange erhalten bleiben möge.

Bedeutung der Familie als Thema

Irmtraut Huneke stellt Buch im Bürgerforum des Rathauses vor
Lüdenscheid  18.12.2008 - von Monika-Marie Finke

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LÜDENSCHEID Schon der Umschlag, des neuen Buches von Irmtraut Huneke spricht Bände. In warmen Farben gehalten, mit sinnbildliche Bedeutung in den Fotos". „Familienzentren - wo sich kleine und große Persönlichkeiten begegnen“ heißt das Werk, das sie jetzt im Bürgerforum des Rathauses vorstellte. 14 bekannte Persönlichkeiten, die neben Irmtraut Huneke in dem Buch über die Bedeutung ihrer eigenen Familie schreiben, haben es zu einem Paket aus unterschiedlichen Lebenserfahrungen gemacht. Familie nicht nur als Wort zu sehen, sondern den Begriff mit Inhalten zu füllen, ist das Ziel der Arbeitsgruppe „Familie intern“, der auch Irmtraut Huneke angehört. „Uns ist es wichtig, Werte zu vermitteln, die das Leben erleichtern", · sagt sie. „Nach dem ersten Neugeborenenempfang im April dieses Jahres entwickelte sich in mir der Gedanke, ein Buch über lebensgeschichtliche, ermutigende Erfahrungen entstehen zu lassen.“

Im Buch kommen Frauen aus „Familie intern“ sowie Persönlichkeiten der Stadt Lüdenscheid, aus Deutschland und Amerika mit ihren eigenen Familienerfahrungen zu Wort.

Für Bürgermeister Dieter Dzewas ist die Familie eine „Ebene des absoluten Vertrauens“. Sozialdezernent Dr. Wolfgang Schröder sieht in ihr Ursprung, Mittelpunkt und Ende des sozialen Lebens. Einen Ort des Geborgenseins findet Superintendent Klaus Majoress in der Familie. Für Bankkauffrau Andrea Griiger ist sie „ein großes Wort - schwer zu beschreiben, doch toll zu erleben".

Irmtraut Huneke behandelt in ihrem Buch das „Lernfeld Familie und Kindergarten“ und sie geht auf Konflikte zwischen Beruf und Familie ein. Sie erzählt, wie ein Familienzentrum entsteht und schließt mit „Themen, die uns bewegen“ ab. Verändertes Rollenverständnis, Kommunikation in der Familie, Kinderziehung: all das sind Themen, die Irmtraut Huneke in den Fokus rückt. „Kinder sind unsere Zukunft", lacht sie. „Wir sollten sorgfältig damit umgehen".

Familien Zentren - Wo sich kleine und große Persönlichkeiten begegnen

Nur acht Monate zwischen Idee und Verwirklichung – 14 Ko-Autoren eingebunden - 3 000er-Auflage
Lüdenscheid 17.12.2007 

wo_sich_kleine_und_grosse_persönlichkeiten_begegnenLüdenscheid. (bü) "Familien - Zentren, wo sich kleine und große Persönlichkeiten begegnen "lautet der Titel eines Buches der Pädagogin Irmtraut Huneke, das jetzt, kurz vor Weihnachten, in einer Auflage von 3000 Exemplaren von der "Christliche Initiative Brennpunkt Erziehung" in den Buchhandel gebracht wurde.

Als Mitautoren wirkten unter anderem Bürgermeister Dieter Dzewas, Sozialdezernent Dr. Wolfgang Schröder, Superintendent Klaus Majoress und Dechant Johannes Broxtermann mit.

Geboren wurde die Idee zu diesem Buch passender Weise beim ersten "Neugeborenen Empfang" der Gruppe "Familie intern" in diesem Frühjahr. Nicht einmal acht Monate dauerte es von der Idee bis zur Veröffentlichung. Die meiste Arbeit, informierte Irmtraut Huneke jetzt bei der Vorstellung des Buches im Bürgerforum des Rathauses, habe die Suche nach und die Absprache mit den Koautoren bereitet.

Schließlich sollte die Veröffentlichung, die so brandaktuell wie "Komunikatiom in der Familie", "Kindererziehung" und "verändertes Rollenverständnis" thematisiert, auf breiten Füßen stehen.

So haben in dem 250 Seiten starken und 9,95 Euro kostenden Buch insgesamt 14 bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten der Bergstadt von Stadt und Schule bis zu Kirche und Verein zum Thema Stellung bezogen.

Kindergarten als Fundament
Im zweiten Teil des Buches schreibt die Autorin ihre eigenen Erfahrungen nieder. "Das größte Geschenk für jedes Kind ist eine gute Mutter - Vater-Beziehung", meint Irmtraut Huneke, selbst verheiratet, Mutter von zwei Töchtern und Großmutter von vier Enkelkindern. 

Der aktuellen Diskussion über die Betreuung der unter Dreijährigen hält die ehemalige Leiterin einer Kindertageseinrichtung die Forderung entgegen, zuerst die Kindergartenplätze qualitativ aufzuwerten. "Der Kindergarten als Familienzentrum ist eine gute Möglichkeit, ein ganzes Netzwerk darauf aufzubauen."

Neues entdecken - ein Leben lang

Ehepaar Irmtraut und Martin Huneke veröffentlicht erstes gemeinsames Buch
Ermutigende Kombination aus Neuentdeckung und Erfahrung

Lüdenscheid  18.5.2004 

asaphMärkischer Kreis. (CG) Das bekannte Lüdenscheider Ehepaar Irmtraut und Martin Huneke hat sein erstes gemeinsames Buch herausgebracht.

"Neues entdecken - ein Leben lang. Einer braucht den anderen" ist die erste Fachliteratur mit persönlichem Bezug. Berichtet wird über die qualifizierte, pädagogisch wertvolle Arbeit von Irmtraut Huneke, die ihre Position als Leiterin einer Kindertageseinrichtung stets mit der Arbeit in den Familien und der Gemeinde verknüpfte.

Auch sachlich konstruktive Berichte aus der 30 - jährigen Tätigkeit von Martin Huneke als Presbyter der Christuskirchengemeinde sowie seine berufliche Erfahrung als Leiter des Bauaufsichtsamtes fließen mit ein und bieten eine optimale Ergänzung.

"Erlebtes Leben," beschreibt Martin Huneke das Werk schmunzelnd. Das Buch hinterleuchtet nicht nur die unterschiedlichen Sichtweisen von Frauen und Männern, es ist eine Kombination aus Neuentdeckungen und den daraus resultierenden Erfahrungen, die den Leser einlädt, über sein eigenes Leben nachzudenken.

"Neues entdecken - ein Leben lang" spiegelt eine breite Themenvielfalt. Die Autoren schildern offen, ehrlich und mit Humor ihre Sichtweise zu Themen wie Lebensumstände und deren Einflüsse, Liebe, Geborgenheit und Zuwendung, Spannungsfelder, Chancen und Grenzen.

Mit dem Werk gibt das Ehepaar Huneke ein Stück ihres persönlichen und beruflichen Lebens - voller Entdeckungen und gemachter Erfahrungen weiter. Dieses Buch ist eine Ermutigung.

Es gibt Orientierung auf den Wegen des menschlichen Lebens. Dabei machen die Autoren immer deutlich, dass sie ihre Kraft aus ihrer bewussten Entscheidung für Jesus Christus gewinnen.

Die Idee des Buches entwickelte sich aus der Freundschaft zu Dr. Hans Bernhard Kaufmann, Professor für Pädagogik und Initiator der "Christlichen Initiative Brennpunkt Erziehung", deren Trägerkreis Irmtraut und Martin Huneke seit nunmehr 20 Jahren angehören.

In jeder Buchhandlung ist die "Pflichtlektüre" nicht nur für Christen zum Preis von 9,80 Euro zu bekommen.

Nach der "Ochsentour": Immer noch verheiratet

"Neues entdecken - ein Leben lang": Irmtraut und Martin Huneke legen als Autorenpaar neues Buch vor. Orientierung und christliche Botschaft
Lüdenscheid  18.05.2004 

ochsentourLÜDENSCHEID  (Olaf Moos) Die "Ochsentour" ist bewältigt. Das Buch: fertig. Die Autoren: immer noch miteinander verheiratet. Obwohl Irmtraut und Martin Huneke sich gestritten haben beim Schreiben, jeder seinen Standpunkt verteidigt hat und seinen eigenen Blickwinkel. "Männer sind anders", lacht sie, und er fügt hinzu: "Frauen auch." Die beiden machen gemeinsam weiter. Sie können sich gegenseitig vergeben. Auch darum geht es in ihrem Buch "Neues entdecken — ein Leben lang", das jetzt im Lüdenscheider Asaph - Verlag erschienen und ab sofort im Buchhandel zu haben ist.

Die Pädagogin und der Architekt — sie mehr als 30 Jahre Leiterin des Kindergartens an der Friesenstraße, er langjähriger Chef der städtischen Bauaufsicht - haben sich auf 194 Taschenbuch - Seiten dem großen Thema Beziehungen genähert. "Beziehungen zueinander und zu Gott." In überschaubar langen Kapiteln geht es um persönliche Lebenserfahrungen und das Ziel, nicht unbedingt konfliktfrei, aber stets ehrlich miteinander zu leben.

Belange von Kindern, deren Eltern und Großeltern, Umgang mit beruflicher Verantwortung und Streben nach fachlicher Kompetenz, Lebensstil, väterliche Autorität oder "Wenn Kinder nach dem Tod fragen" - kaum ein Aspekt familiären Lebens bleibt unberührt. Und wie ein roter Faden führt der tiefe christliche Glaube der Hunekes durch das neue Buch. Ähnlich war es, als Irmtraut Huneke vor nahezu 20 Jahren den pädagogischen Leitfaden "In unserem Kindergarten hat Gott bei mir angefangen" publiziert hat.

Überraschende Neuigkeiten, revolutionäre Erkenntnisse oder gar nie da gewesene Sichtweisen auf das menschliche Miteinander werden die Leser vergeblich suchen. Insofern kann das Autorenpaar locker mit dem Wort "Binsenweisheiten" leben. Kritiker mögen die Nase rümpfen und "alles schon gewusst" seufzen. Martin Huneke: "Das ist vielleicht richtig. Aber es klar zu formulieren und dann auch umzusetzen, ist unser Anspruch."

"So waren das Schreiben, das Redigieren, das Umschreiben und vor allem das Kürzen des ursprünglichen Manuskriptes um die Hälfte ein fortwährender Lernprozess". Lehrmeister dabei war nicht nur Prof. Dr. Hans Bernhard Kaufmann, alter Freund der Familie Huneke und Gründer der christlichen Initiative "Brennpunkt Erziehung". Dank, sagen die Autoren, schulden sie auch dem Asaph - Verleger Detlev Simon, spezialisiert auf das christliche Genre, der in seinem neuen Haus am Baukloh mehr als 40 000 Artikel gelistet hat und der als Lektor großen Anteil am glücklichen Ende der "Ochsentour" hat. 

Der langen Liste der eigenen Titel - es erscheinen rund zwölf pro Jahr bei Asap - hat Simon nun ein besonderes Werk hinzugefügt. Wer es fromm mag, aber nicht frömmelnd, wer Botschaften sucht, aber nicht unbedingt missioniert werden will, liegt mit "Neues entdecken - ein Leben lang" richtig. Als Allheilmittel für Lebenskrisen, als Rezeptur für die Lösung aller Probleme, dafür taugt kein Buch der Welt. Aber Irmtraut und Martin Huneke bieten Ansätze - nicht nur den Gläubigen.