Kommunikation in der Familie

Nachtreffen zum Neugeborenenempfang am Freitag, 9.5.14 zum Thema „Kommunikation“Nachtreffen zum Neugeborenenempfang am Freitag, 9.5.14 zum Thema „Kommunikation“

Sieben Mütter mit ihrem Nachwuchs waren am Freitagmorgen  der Einladung des Lokalen Bündnisses  für Familien zum ersten Nachttreffen zum Neugeborenenempfang am 5. April gefolgt. Bei diesen Nachtreffen geht es darum, dass Eltern untereinander Kontakte knüpfen und sich im Austausch über ein bestimmtes Thema näher kennenlernen. Das Treffen am Freitag wurde mit einem Rückblick auf den Neugeborenenempfang eröffnet, der inzwischen in verschiedenen weiteren Städten nach Lüdenscheider Vorbild  veranstaltet wird.

Die anwesenden Mütter hatten durchweg positive Eindrücke von der Veranstaltung im April mitgebracht. Lustige Familienbilder von Loriot  bildeten dann die Grundlage  für Gespräche  über das Thema „Kommunikation“, bei denen es vor allem um die Kommunikation in Ehe- und Familienbeziehungen ging. In diesem Zusammenhang beschäftigen sich die Mütter unter der Leitung von Irmtraut Huneke mit einem Bild vom „Haus der Kommunikation“ und seinen verschiedenen Ebenen. Über den „Keller des Richtens“ erhoben sich fünf Ebenen, die des Grüßens, die des Informationsaustauschs, die des Gedanken- und des Meinungsaustauschs, die des Austauschs von Gefühlen, auf der es aufgrund der Unterschiedlichkeit von Männern und Frauen häufig zu Schwierigkeiten kommt und schließlich  - als höchste Ebene – diejenige, auf der man offen und ehrlich miteinander umgeht.

Außerdem kam man darauf zu sprechen. dass Frauen  viel Verantwortung  zu tragen haben   und dadurch die Atmosphäre in ihren Familien im Wesentlichen mitbestimmen. Das nächste Nachtreffen findet am 6. Juni um 10.30 Uhr im Kinderbetreuungsraum des Rathauses statt.   Foto: Ingrid Weiland

Gemeinsam Stärken und Schwächen entdecken

Gemeinsam Stärken und Schwächen entdeckenUm Typen und Temperamente, Stärken und Schwächen, die sich auch schon bei Kleinkindern feststellen lassen, ging es  am Freitag bei einem Nachtreffen, zu dem das lokale Bündnis für Familie  im Zusammenhang mit dem  letzten Neugeborenenempfang  am Freitag in den Kinderbetreuungsraum des Rathauses eingeladen hatte.  Im Anschluss an die Vorstellungrunde stellte Irmtraut Huneke  den Müttern und Vätern, die mit ihrem Nachwuchs erschienen waren, anhand eines Bilderbuchs  redselige und   schüchterne Typen,  „Alleswisser“ und „Allesfrager“ usw. vor.  Insgesamt hatte sie 40 Familien vom letzten Neugeborenenempfang kontaktiert. Davon hatten 20 zugesagt.   Folglich reichte der Abstellplatz für die vielen Kinderwagen kaum aus.  Die Kleinen waren vor allem von den fröhlichen Liedern angetan, die man gemeinsam anstimmte.

 

Bei den Nachtreffen geht es darum, dass Eltern untereinander Kontakte knüpfen und sich im Austausch über ein bestimmtes Thema näher kennenlernen.  Diejenigen, die am Freitag erschienen waren, wollen sich bei ihrer nächsten Zusammenkunft  mit dem Thema „Sexualerziehung“ beschäftigen,  weil sie einstimmig der Meinung waren, dass dieses in die Familie gehört.
ih/Foto:Weiland   14.03.214

Wenn Ärger uns die Freude nimmt

Kinder und Familie im Mittelpunkt-Treffen nach dem NeugeborenenempfangKinder und Familie im Mittelpunkt-Treffen nach dem Neugeborenenempfang.

Während die Kleinste sich in ihrer ganz eigenen Sprache unterhielten, mit lachenden Augen quietschten, die Händchen nach den anderen Kindern ausstreckten oder einfach vor sich hin spielten, lauschten die Mütter und auch ein Vater dem, was Irmtraut Huneke zu sagen hatte. Und das interessierte die jungen Eltern sehr. Bei dem Treffen, zu dem die Lokalen Bündnisse für Familien und das Team Familie Intern am Freitag eingeladen hatte, ging es dieses Mal um das Thema ‚Wenn Ärger uns die Freude nimmt‘. Und dazu hatte fast jeder der Anwesenden etwas zu sagen, denn Frust, Ärger und Wut sind keine Unbekannten. „Was mache ich, wenn der Ärger kommt“, so lautete eine der Fragen von Irmtraut Huneke an die Eltern. Und aus ihrer Lebenserfahrung heraus gab sie den Tipp: „Wichtig ist es, sich dann mit spontanen Reaktionen zurück zuhalten.“ Auch kleine Kinder nämlich bekämen mit, wenn die Eltern dann zum Beispiel die Türen knallten oder laut würden. Und genau dieses Verhalten würden sie später kopieren. „Aus der Wut heraus kann nichts Gutes entstehen, aber Wut kann ja auch positiv sein, wenn daraus Veränderungen im Plus erfolgen“, sagte Irmtraut Huneke überzeugt. Das Nicken der anwesenden Eltern gab ihr Recht. „Ich gehe mit dem Hund heraus, wenn ich Ärger habe“, erzählte Michaela Anton. Die Mutter von Zwillingen unterstützt die Aktion der Nachtreffen nach den zweimal im Jahr stattfindenden Empfänge für Neugeborene und deren Eltern und Geschwister. „Ich finde es gut, dass sich junge Eltern hier nicht nur Anregungen holen, sondern sich auch untereinander austauschen können. Und manchmal ergibt sich daraus auch mehr.“ Der Meinung war auch Katrin Haber, die die Erfahrung von Irmtraut Huneke schätzt. Und Stefan Glocke meinte am Ende des Vormittages: „Als Mann bin ich hier sehr gut aufgenommen worden. Ich finde die Themen und Gespräche durchweg interessant.“ „Geben Sie den Kindern immer das Gefühl ‚dass sie geliebt werden; sagen Sie ihnen aber auch, was nicht gut war“, waren die Schlussworte von Irmtraut Huneke. „Zeigen Sie ihnen Wege auf, wie man aus Ärger und Wut heraus kommt. Und mit einem Lächeln fügte sie noch hinzu. „Das gilt nicht nur für die Kinder.“
LN 26.8. 2013   Von Monika-Marie Finke

Nachtreffen zum Neugeborenen-Empfang

Nachtreffen zum Neugeborenenempfang am Freitagmorgen (28.6..2013) zum Thema „Meine persönliche Einstellung beeinflusst meinen Alltag“Nachtreffen zum Neugeborenenempfang am Freitagmorgen (28.6..2013) zum Thema „Meine persönliche Einstellung beeinflusst meinen Alltag“

Zur Freude von Irmtraut Huneke waren am Freitag 11 Mütter und 2 Väter mit ihrem Nachwuchs – darunter drei Zwillingspärchen - der Einladung des lokalen Bündnisses für Familien zum ersten Nachtreffen zum letzten Neugeborenenempfang gefolgt. Bei diesen Nachtreffen geht es darum dass Eltern untereinander Kontakte knüpfen und sich im Austausch über ein bestimmtes Thema näher kennenlernen. Die Begegnung, zu der man am Freitagmorgen im Kinderbetreuungsraum des Rathauses zusammengekommen war, stand unter der Überschrift „Meine persönliche Einstellung beeinflusst meinen Alltag“. Durch die Gespräche wurde deutlich, dass von der persönlichen Einstellung der Erwachsenen etwas auf ihre gesamte häusliche Umgebung ausgeht, also auch auf die Kinder. Alles, was sie sagen, sollte deshalb genau überlegt sein. Wer dem anderen etwas mitteilen möchte, sollte Augenkontakt zu ihm halten und ihn direkt ansprechen. Da es auch unter Ehepartnern nicht immer möglich ist, sich auf allen Ebenen zu verstehen, sollten sie lernen, sich gegenseitig stehen zu lassen. Weil das Leben zu einem großen Teil daraus besteht, wie man miteinander umgeht sollte man sich immer ganz genau vorherüberlegen, was man seinem Gegenüber mitteilt. Dazu führte Irmtraut Huneke folgenden Satz an: „Gehört ist noch nicht verstanden, verstanden ist noch nicht einverstanden, einverstanden ist noch nicht angewendet, und einmal angewendet ist noch lange nicht Gewohnheit“.
Foto: Ingrid Weiland

Nicht nur meckern, sondern auch selbst Impulse geben

Irmtraut Huneke lädt junge Mütter nach Neugeborenenempfang zum Nachtreffen ein. Gelegenheit zum näheren Kennenlernen und Gedankenaustausch. Ideen willkommenIrmtraut Huneke lädt junge Mütter nach Neugeborenenempfang zum Nachtreffen ein. Gelegenheit zum näheren Kennenlernen und Gedankenaustausch. Ideen willkommen.

LÜDENSCHEID. Gut gefüllt war gestern Morgen und am Nachmittag der Kinderbetreuungsraum im Rathaus. Irmtraut Huneke von der Gruppe "Familie intern des Lokalen Bündnisses für Familie" hatte gemeinsam mit Brigitta Sukup nach dem achten Neugeborenentreffen im November Mütter und Kinder zu einem Nachtreffen eingeladen. "Wir möchten wissen, wie es Ihnen geht und Ihnen Gelegenheit zum näheren Kennenlernen bieten", begrüßte sie die jungen Mütter, die mit ihren Kindern der Einladung gefolgt waren. Gleichzeitig tauschten sie Gedanken aus, die zum Teil in einer Art Ideenbörse mündeten. "Das alles erweitert zudem den Horizont."

Aber noch eines ist Irmtraut Huneke sehr wichtig; "Hintergrund des lokalen Bündnisses ist es ja, Lüdenscheid zu einer noch kinderfreundlicheren Stadt zu machen. Dabei geht es aber nicht darum, nur zu meckern und zu nörgeln, sondern uns auch zu fragen, was wir selbst machen und wo wir Impulse geben können", betonte sie. Punktuelle Hilfen, zum Beispiel bei der Auffrischung eines Spielplatzes wie an der Mozartstraße, führten zu Verbesserungen. Viele Eigeninitiativen und kleine Hilfestellungen über Generationen hinweg erforderten einen gar nicht so großen Aufwand, zeigten aber große Wirkung, ist Irmtraut Huneke überzeugt.
Foto: Martin Messy, 19.01.2011