Das Wort zum Sonntag - 04.2.2012

Ticket zum HimmelWie bekomme ich ein Ticket zum Himmel?

„Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind..." heißt ein Karnevalsschlager. Sind wir wirklich alle so brav? Ich kann das von mir jedenfalls nicht immer sagen. Wo fängt brav sein an und wie sieht es praktisch aus? Was sind Notlügen und Übertreibungen? Wer klärt Missverständnisse auf? Auch in Familien und Nachbarschaften gibt es „Kriegszustände", die zu Hass und Gemeinheiten führen.Wie sieht es zum Beispiel mit den 10 Geboten aus? Nehmen wir das fünfte: „Du sollst nicht töten"? Trotz Aufklärung und Verhütungsmöglichkeiten werden täglich unzählige Kinder abgetrieben. Es ist zwar grundsätzlich rechtswidrig, aber durch die Vorlage eines Beratungsscheines wird die Tötung straffrei und die Abtreibung zum festen Bestandteil der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Wer nimmt das noch als Verbrechen wahr? Frauen haben danach häufig Schuldgefühle oder fallen in Depressionen. Aber Gott hat uns die Gebote zu unserem Schutz gegeben.

Doch der Zeitpunkt der Schwangerschaft scheint häufig nicht der richtige zu sein. So gefiel es auch Josef in biblischen Zeiten nicht, als Maria mit Jesus schwanger wurde. Die Umstände waren für ihn so unerträglich, dass er sie am liebsten heimlich verlassen hätte, doch ein Engel wies ihm den richtigen Weg.
Vieles in unserer Welt können wir nicht verstehen. Warum mutet Gott uns so manches zu? Aber es gibt ja die eine frohe Botschaft, dass Gott zu uns als Kind in der Krippe kommt. Obwohl im Koran steht, dass Allah keinen Sohn hat, wird er mit dem Gott der Bibel gleichgestellt. Viele Fragen bleiben offen. Manches werden wir erst in der Ewigkeit erfahren.

Gott liebt uns, darum sandte er Jesus. Er ist barmherzig, darum sagte er später zu der Ehebrecherin, die die Pharisäer verurteilen wollten: „Wer unter Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein". Aber keiner wagte es. Durch unsere Sünde sind wir von Gott getrennt. Aber Jesus kam, um diese Trennung zu beenden und uns von a l l e r Schuld zu befreien, wenn wir ihn darum bitten.
Wir können persönlich erfahren, dass die Worte Jesu wahr sind. Im Johannesevangelium macht Jesus viele Aussagen über sich selbst. Entweder ist es die Wahrheit oder er spinnt. Ich habe ein „Ticket zum Himmel" mit seinen Worten erstellt: „Ich bin der Weg und die Tür zum himmlischen Vater, Jesus sagt es – Ich glaube es –persönliche Unterschrift". Diese Tickets verschenke ich gern, wenn Offenheit und Freiheit dazu besteht. Denn jeder denkt irgendwann über sein Leben nach und fragt sich: „ Woher komme ich, wozu lebe ich und wo gehe ich hin?"

Manchmal gibt es durch das Ticket ein Schmunzeln oder ein gutes Gespräch. Nur selten erfahre ich Ablehnung oder Desinteresse.
Als Christen haben wir nichts zu verlieren, sondern alles zu gewinnen bis in Ewigkeit. Mein ganzes Vertrauen setze ich darum auf Jesus, weil ich ihn als Wahrheit immer wieder erfahre. Er ist meine Kraftquelle und Lebensfreude.