„Von der Hotelzimmerbibel zu Bibel TV“ - Vortragsabend mit Norman Rentrop, Unternehmer und Gründer von Bibel TV

Von der Hotelzimmerbibel zu Bibel TV

Ih—Auf ein großes Interesse stieß  der Vortragsabend mit dem Unternehmer, Verleger, Investor, Autor und  Gründer von Bibel TV Norman Rentrop, zu dem das Gesprächsforum „Leben + Glauben“, die Evangelische Allianz Lüdenscheid, die katholische Pfarrei St.Medardus  und die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung am Mittwoch in die Markuskirche eingeladen hatten. Den über 100 Gästen, die die Organisatorin des Abends, Irmtraut Huneke,  willkommen hieß, stellte sich der Referent zunächst einmal in einem Gespräch mit ihr vor. Unter der Überschrift „Von der Hotelzimmerbibel zu Bibel TV“ schilderte er, wie er selbst zum christlichen Glauben fand und wie er  seinen Wunsch realisierte, andere Menschen durch das Fernsehen mit dem Evangelium zu erreichen.

Norman Rentrops Familie  stammt aus der Ortschaft Rentrop  an der Höhenstraße zwischen Lüdenscheid und Werdohl , ist aber inzwischen schon lange  im Rheinland zu Hause. Er selbst wohnt mit seiner Ehefrau und drei Kindern in Bad Godesberg. Dort hat er aus kleinen Anfängen eine große Verlagsgruppe aufgebaut.  Beruflich feierte er schon früh Erfolge. Doch um seinen 40. Geburtstag herum wurde dem inzwischen 60-jährigen bewusst, „dass einem innerer Friede und Erfüllung nicht durch wirtschaftlichen Erfolg, sondern allein durch eine persönliche  Beziehung zu Gott zuteil werden können.“ Ausschlaggebend für die Überwindung seiner Krise und für sein Leben und Schaffen wurden eine Bibel in einem Hotelzimmer, die ihn zum regelmäßigen Bibellesen anregte, die klare Evangeliumsverkündigung von Billy Graham  bei ProChrist 1993 in Essen und das Buch „Lebensmitte als geistliche Aufgabe“ von Anselm Grün . Die Beschäftigung mit der biblischen Geschichte von Maria und Marta und mit dem Mystiker Johannes Tauler ließ in ihm die Erkenntnis reifen, „dass man Gott die Führung seines Lebens  überlassen und etwas aus den Gaben machen sollte, die man von ihm bekommen hat.“

Der Wunsch „mehr christliche Inhalte ins deutsche Fernsehen zu bringen“, ließ ihn zum Gründer von Bibel TV werden. Für die Anschubfinanzierung stellte er eine beträchtliche Summe aus einer Stiftung zur Verfügung.  Da er Mitstreiter insbesondere in dem renommierten TV-Macher Henning Röhl – und zahlreiche Förderer fand, konnte Bibel TV vor 15 Jahren in Hamburg als Stiftung an den Start gehen. Diese wird durch einen Kreis von 16 Gesellschaften getragen, und zwar durch christliche Werke, die über konfessionelle Grenzen hinweg als ökumenische Gemeinschaft die Botschaft der Bibel  verbreiten möchten. Viele Menschen tragen durch ehrenamtliche Arbeit und durch Spenden dazu bei, dass der christliche Familiensender, der mit einem relativ geringen Budget auskommen muss, seine Sendungen ausstrahlen kann. Im Anschluss an seinen eindrucksvollen Vortrag musste Norman Rentrop noch manche Frage beantworten, und am Ausgang wurde eine Kollekte für Bibel TV zusammengetragen.

Foto: Norman Rentrop zusammen mit Irmtraut Huneke und Blick auf die vielen Gäste in der Markuskirche

Sparkasse Lüdenscheid unterstützt „ProChrist LiVE“ mit 6.000 Euro

Sparkasse unterstützt ProChrist

Ih - Zur Freude der Evangelischen Allianz Lüdenscheid  unterstützt die Sparkasse Lüdenscheid die Veranstaltungsreihe „ProChrist LIVE“ , die vom 19. bis zum 24. November in der Schützenhalle durchgeführt wird, mit  einer Spende von 6.000 Euro Am Freitagmorgen versprach Markus Hacke, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Lüdenscheid, Irmtraut Huneke, Fundraiserin von „ProChrist LIVE“ und stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Allianz Lüdenscheid,  und Pfarrer Eckart Link (evangelische Kreuzkirchengemeinde), der zusammen mit Pastor Holger Bungenberg (Freie evangelische Gemeinde Lüdenscheid) die Gesamtleitung der Themenreihe für Leben und Glauben übernommen hat, die genannte stattliche Summe unverzüglich zu überweisen.  Hacke erklärte, dass das Engagement der Evangelischen Allianz Lüdenscheid eine wesentliche Rolle im sozialen und gesellschaftlichen Gefüge Lüdenscheids spiele und die Sparkasse Lüdenscheid dieses gern unterstütze. „Mit ihrem Projekt und unserer Spende“ – so betonte er – „tragen wird gemeinsam zu einem lebendigen Lüdenscheid bei. Für uns gehört das zu unserem Selbstverständnis.“

Irmtraut Huneke und Pfarrer Eckart Link  bedankten sich im Namen der Evangelischen Allianz Lüdenscheid für die großzügige Unterstützung, bevor sie Markus Hacke auf seinen Wunsch hin näher über die Veranstaltungsreihe „ProChrist LIVE“ zum Thema „Unglaublich“ informierten. Er war sehr angetan von dem Einladungsflyer und von der Idee, für den christlichen Glauben in Lüdenscheid zu werben und Bürger anzusprechen, die bisher keinen Zugang zu einer Kirche hatten. Der Sparkasse Lüdenscheid sei es ein echtes Anliegen, den Einsatz der Evangelischen Allianz Lüdenscheid  für die Verbreitung christlicher Werte zu unterstützen.

Foto v.l.n.r. Markus Hacke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Lüdenscheid  mi t Irmtraut Huneke, stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Allianz Lüdenscheid und Fundraiserin für „ProChrist LIVE“ im November, und Pfarrer Eckart Link, der zusammen mit Pastor Holger Bungenberg die Gesamtleitung von „ProChirist  LIVE“ übernommen hat

Seniorengebetsnachmittag mit Irmtraut Huneke und Pfarrer Holger Reinhard

Abschlussgottesdienst in der Christuskirche

Ih - Irmtraut Huneke, stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Allianz Lüdenscheid, und Pfarrer Holger Reinhardt  leiteten am Mittwoch den Gebetsnachmittag für Senioren im Gemeindezentrum der Erlöserkirche, zu dem sich zahlreiche ältere Mitglieder aus verschiedenen Lüdenscheider Gemeinden eingefunden hatten.  Pfarrer Reinhardt, der alle begrüßte, meinte, der Gebetsnachmittag im Rahmen der Allianzgebetswoche sei ein Geschenk für die Stadt, und Irmtraut Huneke erklärte, dieser müsse eigentlich Menschen aller Generationen offenstehen.

Sie legte  das Thema des Tages – „Einander in Liebe ertragen“ – anhand von zeitlos aktuellen Worten des Apostels Paulus aus dem Epheserbrief aus. Mit diesen rief sie dazu auf, wertschätzend miteinander umzugehen, sich im Falle von Meinungsverschiedenheiten miteinander auszusprechen, Kompromisse zu schließen und einander zu vergeben.  Diese Gedanken wurden durch gesungene Gebete unterstrichen, die Pfarrer Reinhardt ausgesucht hatte und mit seiner Gitarre begleitete. Das Programm wurde ergänzt durch Lob- und Dankgebete, die man in großer Runde und in Tischgruppen vorbrachte sowie durch einen Austausch bei Kaffee und Gebäck.

Foto: Irmtraut Huneke und Pfarrer Holger Reinhardt leiteten den Seniorengebetnachmittag,  zum Thema „Einander in Liebe ertragen“, der im Rahmen der Allianzgebetswoche im Gemeindezentrum der Erlöserkirche   stattfand

Gottesdienste zum Abschluss der Allianzgebetswoche 2019 in der Christuskirche

Abschlussgottesdienst in der Christuskirche

Ih - Eine Woche lang haben  die evangelischen Christen  aus den verschiedenen landes- und freikirchlichen Gemeinden, aus Verbänden und Gemeinschaften sich in Lüdenscheid und im Rahmedetal  im Rahmen der Allianzgebetswoche mit dem Thema „Einheit leben lernen“ auseinandergesetzt. Den krönenden Abschluss der Veranstaltungsreihen bildeten die Festgottesdienste  in der Christuskirche und in der Kirche Oberrahmede am Sonntagmorgen, die beide unter der Überschrift „Alles Gnade“ standen.

Ralf Juhre, Unternehmer aus der Rhein-Main-Region, Experte für Organisationsentwicklung, Seminarleiter, Autor und Musiker, der in der Christuskirche  den Predigtdienst übernommen hatte, stellte sich zunächst in einem Interview mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Evangelischen Allianz Lüdenscheid, Irmtraut Huneke, der Gemeinde vor. Von Worten aus dem Epheserbrief leitete er dann ab, dass einem die Gnade Gottes nicht  aufgrund eigener Leistungen, sondern allein als Geschenk Gottes zuteil wird. „Mit Jesus Christus, den er vom Tod erweckt hat,“ – so Juhre –„ hat er den Menschen neues Leben geschenkt und für sie einen Platz im Himmel reserviert“. Mit dem Geschenk der Gnade hängt das dreifache Liebesgebot  - sich selbst, Gott und seine Nächsten zu lieben – eng zusammen. Denn die Gnade befähigt einen zur Selbstannahme, zur Liebe Gottes und zur Nächstenliebe. Lieder (unter anderem „United we stand“) des Projektchores, der sich erst am Donnerstag im Hinblick auf den Festgottesdienst unter der Leitung von Kirchenmusiker Wolfgang Kimpel zusammengeschlossen hatte, die die Gemeinde anstimmte und  ein Song aus eigener Feder, den Ralf Juhre präsentierte, ergänzten seine Aussagen.

Pfarrer Sebastian Schultz, der den Abschlussgottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Rainer Gremmels leitete, trat zusammen mit weiteren Vertretern der Evangelischen Allianz Lüdenscheid (Irmtraut Huneke, Hannes Kranenpoot-Schmale und Kuno Müller) mit Gebeten dafür ein, dass Gott seine Barmherzigkeit in den aktuellen Brennpunkten der Welt, der Politik, der Stadt, der Gesellschaft und der Gemeinden erweisen möge. Die Kollekte  war je zur Hälfte für diakonische Aufgaben der Christuskirchengemeinde und für die Arbeit der Evangelischen Allianz Lüdenscheid bestimmt.

20 Jahre Frühstückstreffen im Rahmen der Allianzgebetswoche

20 Jahre Frühstückstreffen

Ih - In der Markuskirche  gab es am Samstag einen besonderen Grund zum Feiern: Das Gebetsfrühstück, das alljährlich im Rahmen der Allianzgebetswoche  in Lüdenscheid stattfindet, wurde 20 Jahre alt. Anfangs kamen ausschließlich Frauen zu einem solchen Frühstückstreffen zusammen.  Dann folgten- separat - auch Männer der Einladung der Evangelischen Allianz Lüdenscheid zu einer solchen Begegnung; und anlässlich des diesjährigen Jubiläums  bildeten alle Gäste erstmalig eine einzige große Gemeinschaft. Irmtraut Huneke, die das Gebetsfrühstück vor 20 Jahren ins Leben gerufen hat und immer noch leitet, wurde mit einem Blumenstrauß geehrt.  Sie richtete ihrerseits ein herzliches Dankeschön an Michaela Gräfe, die dem Leitungsteam ebenfalls seit 1999 angehört. Die rund 70 Gäste, die sie in der Markuskirche willkommen heißen konnte, ließen sich das Frühstück von einem  reichhaltigen Büfett schmecken, das Küsterin Jutta Ottofülling und Team vorbereitet hatten. In einem Interview mit Irmtraut Huneke stellten sich Kristin und Bernd Hartmannsberger vor. Kristin Hartmannsberger (Gitarre) übernahm zusammen mit Tabea Katzenmaier  (Klavier) die Begleitung der Lobpreislieder, die man gemeinsam anstimmte. Bernd Hartmannsberger, Diakon der Freien evangelischen Gemeinde Lüdenscheid, leitete zusammen mit Irmtraut Huneke den Morgen, der unter der Überschrift „Einheit leben lernen“ stand. Sie legten dazu passende Worte  des Apostels Paulus aus dem Philipperbrief aus , die sie mit einer Aussage von Dietrich Bonhoeffer unterstrichen („Christliche Gemeinschaft heißt Gemeinschaft durch und in Christus“) . In Tischgesprächen ging es in einem regen Austausch darum, wie man sich durch Jesus Christus verändern lassen,  auf welchen Gebieten man Einheit erleben und wie man Konflikte beilegen kann, die diese gefährden.